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Alles Gute im neuen Jahr

Feuerwerk © Essenia Deva / PIXELIO

Wiedermal findet Hermann Hesse die für mich und hoffentlich auch für Euch richtigen Worte:

Neues Erleben 

Wieder seh ich Schleier sinken,
Und Vertrautestes wird fremd,
Neue Sternenräume winken,
Seele schreitet traumgehemmt.

 

Abermals in neuen Kreisen
Ordnet sich um mich die Welt,
Und ich seh mich eiteln Weisen,
Als ein Kind hineingestellt.

 Doch aus früheren Geburten
Zuckt entfernte Ahnung her:
Sterne sanken, Sterne wurden,
Und der Raum war niemals leer.

 Seele beugt sich und erhebt sich,
Atmet in Unendlichkeit,
Aus zerrissenen Fäden webt sich
neu und schöner Gottes Kleid.

Hermann Hesse

In diesem Sinne wünsche ich allen Freunden, Kollegen Lesern und Followern ein gutes, impulsreiches und natürlich erfolgreiches Jahr 2010.

Posted via web from dr. meder & cie

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Alle “Tannenbäume” sollen Weihnachten festlich sein.

Kiefer (c) wrw/PIXELIO

Foto (c) wrw/PIXELIO

Ja, wir besorgen uns erst heute, manchmal auch erst am 24. Dezember den Weihnachtsbaum.

Das kam natürlich zunächst dadurch, dass wir – die gestressten Eltern – vorher keine Zeit fanden mit den Kindern einen Baum zu besorgen – und der Papa hatte – ehrlich gesagt – allein auch keine Lust.
Sehr schnell hat sich dann ergeben, dass die Kinder entschieden haben, dass der Baum genommen wird, der unter den Augen anderer keine Chance hat, genommen zu werden.
Auch wenn der Baum eine abgebrochene Spitze, eine Doppelspitze, oder eine kahle Stelle hat, oder etwas schief ist und “unbalanciert” wirkt. Die Kinder meinten: Der soll wenigsten zu Weihnachten schön aussehen!
Gesagt, gekauft – manchmal auch gegen den Rat des Verkäufers.
Der muss Weihnachten auch festlich sein! Kinderwort – basta!
… und am leichtesten findet man diese Randgruppen der Weihnachtsbaumgesellschaft natürlich kurz vor Schluss. Und so fahren wir erst heute los – oder vielleicht doch erst morgen …Widersprüchlich wie Kinder manchmal sind, wurde natürlich nicht thematisiert, ob man überhaupt Bäume fällen soll um sie für ein paar Tage zu schmücken und dann der Verbrennung zuzuführen. Weihnachtsbäume sind eben Weihnachtsbäume – das ist ihre Bestimmung! Kindermund!

Heute ist es eine schöne Tradition mit meinen fast erwachsenen Töchtern kurz vor Heilig Abend noch einen Weihnachtsbaum zu “retten”!
In diesem Sinne wünsche ich allen ein Weihnachtsfest ihrer Tradition und alles Gute für das neue Jahr!

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Der Sprachlotse

Gut, ich habe die Rufe vernommen: Es gab Leser/innen, die in Mails und Kommentaren fragten, warum der blog einen englischen Namen habe – Languange- Linguistics – Communication. Na, weil mir in dem Moment nichts anderes eingefallen ist – und so richtig gut fand ich die Lösung auch nicht. Ich habe die Hinweise also als Anlass zum Nachdenken genommen und das Ergebnis ist nun: Der Sprachlotse. So soll er nun heißen. Damit keine Missverständnisse entstehen, ich will damit nicht der Fraktion das Wort reden, die meint, in unserer Sprache gäbe es zuviel Anglizismen; richtig ist aber das es manchmal auch übertrieben wird. Juttas Schreibblog zitiert dafür heute zwei schöne Beispiele. Ich hatte hier ja schon mal darauf hingewiesen, dass englische Fachbegriffe durchaus ihren Sinn haben und nicht krampfhaft verdeutscht werden müssen.

Aber im Titel dieses Blogs schien es mir auch nicht erforderlich. Daher nun der Sprachlotse mit eigener URL: www.DerSprachlotse.de.

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